Let’s make the world a better place – Election and consumption – Part II

Category : GoGreen, Sinah Blah
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Hey ihr Liebem
derzeit ist es etwas ruhig rund um den Blog, da ich gerade an einem sehr großen und aufregenden Projekt arbeiten darf. Juhu, es wird spannend. Die genauen Infos dazu gibt es bald… Aber da es ja nächsten Sonntag schon ans Eingemachte geht und Deutschland wählt, gibt es einen kleinen Beitrag, wie wir als einzelne Person einen gigantischen Einfluss haben können auf das Wohl unserer Welt.Ich weiß, wie sich die Welt entwickelt ist beängstigend und es ist das natürlichste der Welt, dass man die Menschen, die einem ähnlich sind schützen möchte und das was man „mein“ nennt. Nun ist die Frage was ist überhaupt „mein“?
Ich bin für Vielfalt, ich bin für Offenheit, ich bin für Gerechtigkeit, ich bin für Großzügigkeit und ich bin für Menschen. Und du?

Wählen gehen
Ich bin sicher alles andere als ein Politik Nerd oder kenne mich außerordentlich gut aus. Das gebe ich ganz offen zu, aber das heißt nicht, dass ich nicht wählen sollte. Denk daran, meine und deine Stimme zählt genauso viel, wie die eines engstirnigen und egoistischen Menschen, der aus Angst und Unwissen sich für eine Partei entscheidet, die offen Fremdenhass schürt und so weit rechts ist, wie es mit unserer Geschichte eigentlich keine Diskussionen mehr geben sollte. Mir doch egal, was alle andere machen, ICH BIN NICHT TEIL DAVON. Ich bin für eine Europäische Union und Zusammenhalt. Wie kann ich da am meisten Mitmischen als kleine Bürgerin? ICH GEBE MEINE STIMME AB!
Sich zu entscheiden ist echt schwer und ich bin mir auch noch nicht ganz sicher:
Ich bin für Merkel, aber konservativ wählen und in Bayern auch noch die CSU? Puh, schwierig. Aber als Unternehmerin und hart arbeitende Mittelschicht auch nicht zu vernachlässigen…
Natürlich bin ich sozial und stehe dafür, aber ich kann mich da auch nicht ganz auf die Seite der SPD schlagen.
Und was ist mit den Grünen, der FDP oder sogar den Linken? Puh… ich weiß nur, dass ich für Europa und für Frieden bin und vielleicht fällt es mir schwer FÜR eine Partei zu stimmen, aber ich möchte mich nicht wie in Amerika wundern, wie das passieren konnte… nicht mit mir!
Lass dir den Stimmzettel zuschicken, geh am Sonntag vor dem Brunch in dein Wahllokal, auf dem Weg zum Sado-Sonntag kurz mal was für ganz Deutschland tun und danach für dein Wohlergehen oder mach einen schönen Spaziergang am Sonntag Nachmittag und wirf deinen Stimmzettel in die Urne. Keine Ausreden!

Ethnischer Konsum
Wenn wir schon beim Wählen sind – eine andere Möglichkeit immer wieder bewusst zu wählen: was konsumierst du? Geld regiert die Welt also regiere die Welt mit dem was du kaufst!
„25 Euro 83 Cent bitte.“ Sagt die Dame an der Kasse. Meine Gedanken nur: „Wie ist denn das passiert? Ich hab doch nur 4 Dinge gekauft?“. Wer sehr auf die Herkunft seiner Produkte achtet, gerne mal bei Denn’s, Vollcorner oder Basic einkauft kennt diesen Moment. Ich mach das gerne und liebe es, viel Geld für mein Essen auszugeben, aber wenn ich jedes einzelne Produkt so kaufen würde, wäre am Ende des Monats sogar die Miete etwas knapp. Du kannst es dir jedoch so vorstellen, dass jedes Mal wenn wir etwas kaufen, geben wir eine Art Stimmzettel ab. Da muss man sich fragen: Wofür möchte ich Stimmen? Wenn ich aus finanziellen Gründen nicht die Möglichkeit habe, es schlichtweg nicht als meine Priorität sehe oder keinen allzu großen Wert auf Bio und Co. lege, kann ich trotzdem wahnsinnig viel bewirken indem ich nicht FÜR jemand „stimme“ sondern GEGEN jemanden. Es gibt ganz bestimmte Firmen auf dieser Welt, die die Inkarnation des Bösen darstellen und Lebensräume von Menschen und Tieren vollkommen zerstören. Es ist in deiner Macht und deiner Verantwortung dies nicht zu unterstützen.

Schon als Kind hat meine Mama mir nie diese schöne bunte Müllermilch gekauft, weil es eine „böse Firma“ ist. Daher bin ich schon so aufgewachsen, genauer hinzuschauen, von welchen Firmen ich meine Produkte kaufe. Aber welche Firmen sollte ich umgehen und vor allem welche Firma gehört wozu? Es ist auch unglaublich Komplex und schwierig, alle im Blick zu haben, aber wie bei allen anderen Dingen auch: Stück für Stück dazulernen.

Das absolut Böse dieser Welt sind wohl Monsanto und Nestlé. Monsanto ist ja derzeit stark in unseren Medien vertreten, da sie versuchen den Konzern Bayer zu kaufen, welches dem Konzern so einige Türen in Europa öffnen würde. Ich versuche immer und überall jegliche Produkte dieser Riesenkonzerne zu vermeiden, kaufen gleich schon gar nicht. Es ist unendlich schwierig, den richtigen Weg zu gehen, aber ich zähle hier mal meine persönlichen Tipps auf und freue mich gerne über neue Tipps, mögliche Aufklärung, falls du mehr weißt oder deine Gedanken dazu.
keinerlei Nestlé Produkte oder Wasser,
dazu gehören Nescafe, Nespresso, Nesquick, da ist es eher offensichtlich, aber auch Produkte wie Maggi, KitKat, San Pellegrino, Smarties, Thomy und Vittel gehören zu Nestle.

– kein Thunfisch bzw. kein Fisch
Wusstest du, dass 47% des Plastiks in den Weltmeeren Fischernetze sind und es eigentlich keinen Fisch gibt, den man guten Gewissens noch essen kann, da es genug gibt und sie nachhaltig gefangen werden? Ich liebe Fisch, keine Frage, aber wäre es nicht ganz einfach umsetzbar Fisch 1-2 mal im Monat zu essen?

– keine Chiquita Banan
Ich liebe Bananen, aber meine Oma hat mir schon immer gesagt, dass man Chiquita nicht kauft, da sie die Umwelt zerstören. Achtung auch, der „Grüne Frosch“ der als Ökosiegel auf den Bananen prangt, ist leider nicht zu vertrauen.
– kein Müller oder Weihenstephan
Hier ist nicht nur der übertrieben Plastikkonsum ein großes Problem, sonder auch die nicht artgerechte Milchproduktion.

– kein Discounter-Fleisch (eigentlich gar kein billiges Fleisch kaufen, wenn überhaupt!)
Genauso wie bei Fisch, ist unsere Massentierhaltung eines der absoluten Hauptprobleme für unsere Umweltverschmutzung, Klimaerwärmung und Hungerprobleme die wir auf der Welt haben. Darüber gibt es natürlich unzählige Fokus, Bücher, Berichte… Aber irgendwie meinen wir immer noch es ist unser „Anrecht“ mehrmals täglich Fleisch zu essen und das auch noch zum Spottpreis. Übernimm Verantwortung und wenn du nicht ohne Fleisch leben kannst, dann reduzier bewusst auf einmal die Woche, dann kannst du dir auch das gute Fleisch vom Metzger leisten. Sie einfach ist das!

– kein McDonald’s, KFC, Burger Kind, Subway und Co.
Hier gibt es einfach so viele Argumente, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll: Ungesund für dich, unfassbare Müllproduktion vor allem Plastik, Firmen die Massentierhaltung nutzen, … Mir fallen gerade zu viele Gründe ein und ehrlich gesagt gibt es für mich keinen klugen und verantwortungsvollen Grund bei Fast Food Ketten zu essen.

Es gibt sicher noch abertausende Möglichkeiten, aber hier mal nur ein paar von meiner Seite. Ich könnte die Liste sicher noch weiter ausführen, aber das Mittagessen mit Mama und Opa ruft.
Vielleicht bin ich nur eine junge Frau, die sicher nicht so viel Macht hat, wie irgendein Konzernchef, aber das ändert nichts daran, dass ich einfach kein Teil davon sein möchte, wie die Umwelt gedankenlos zerstört wird um Profit zu maximieren und wofür? Ich möchte mit möglichst gutem Gewissen konsumieren, wählen und leben. Es geht immer mehr, aber es geht auch immer weniger. Jeder noch so kleine Schritt zählt!
Darauf, einen schönen Tag dir
Deine Sinah

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