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Ernaehrung, Coaching, Bewegung by Sinah

Monday BLAH: Why I love Hot Yoga – NOT Bikram

Yoga, München, Sinah Diepold, xploreyourfit, Sportmodel, Fitnesscoach Hey ihr Lieben,

ich bin nun bereits seit 4 Wochen zurück im kalten und grauen München nach 3 wundervollen und interessanten Monate Sonne, Wind und Strand im traumhaften Kapstadt. Aber ich freue mich ungemein wieder zurück zu sein, bei meinen wundervollen Menschen, meiner Familie und meine geliebten Kurse geben zu können.

Was habe ich in Kapstadt eigentlich so getrieben um fit zu bleiben, wenn ich nicht mehr 3-6 Kurse am Tag gegeben habe? Ab und zu selbstverständlich auf den Tafelberg oder Lion’s Head hochgewandert, mal mit dem Herren ins Fitness Studio – draußen in Greenpoint oder drinnen –  aber meistens bin ich mit Matte bewaffnet in so genannte Power Yoga Stunde gegangen.

Schon in New York habe ich mich in Hot Vinyasa verliebt, was im Endeffekt eine normale Flow Yoga Stunde ist, die jedoch in einem auf 30-37°C erhitzten Raum statt findet. In Kapstadt ist das Gang und Gebe trotz sommerlicher Temperaturen das rutschfeste Yogahandtuch auf die Matte zu packen und los geht’s. Hört sich vielleicht zuerst etwas abschreckend an, wenn man wie ich sowieso schon wie mit dem Gartenschlauch abgespritzt aussieht nach einer intensiven Yoga Stunde – da braucht man nicht noch extra einen heißen Raum?

Bevor ich jedoch erzähle warum ich Hot Yoga so liebe, möchte ich hier noch betonen, dass ich damit NICHT Bikram Yoga meine. Bikram findet zwar auch in einem heißen Raum statt, ist aber alles andere als Yoga. Es werden Yoga Asana benutzt, eine feste Abfolge von 26 Asana und 2 Pranayama Übungen, jedoch keinerlei Meditation. Dazu ist der liebe Herr Bikram selber ein absoluter Unmensch, um es nett auszudrücken. Ich möchte nicht, dass mein hart verdientes Geld an eine Bewegung und einen Mann gehen, der ein absoluter Frauenfeind ist (hat schon über 6,5 Millionen Dollar gezahlt wegen sexueller Belästigung und Vergewaltigung), ein Homophob und ein Rassist ist. Dazu macht er nicht wenig Geld mit einer Lehre und Lebensart, die er ausbeutet und ihr vollkommen ignorant gegenüber steht. Möchte ich wirklich, dass so jemand Geld verdient? Für jede Stunde, die unter seinem Namen gehalten wird, bekommt er Geld für das dicke Haus, teure Autos und unnötige Besitztümer und das als Yogi? Ich habe es selbstverständlich probiert und abgesehen von dem Gründer dieser „Yoga“-Art, finde ich es leider sehr eintönig, brutal und 1,5 Stunden sind mir doch zu lange in einem heißen, stickigen Raum.

Jetzt aber zurück zu eigentlichen Thema:

Ich liebe Hot-Yoga weil….

Yoga, München, Sinah Diepold, xploreyourfit, Sportmodel, Fitnesscoach … durch die Kombination aus Hitze und Bewegung, die Muskeln so wundervoll warm und geschmeidig werden

… ich bewusst mehr trinke – man muss die Bäche an Schweiß ja wieder auffüllen

… die Hitze meine vollkommene Konzentration fordert

… ich auf eine ganz andere Art und Weise an meine Grenzen gebracht werde

… mein Atem mehr in den Vordergrund gerückt wird (was er ja eigentlich sollte), um meinen Körper etwas zu kühlen

… meine Gedanken eine ganze Stunde mal komplett mal Funkstille haben, da dieser von außen zugeführte Faktor der Hitze keine Ablenkungen zulässt

Zusätzlich haben meine zwei Lieblingslehrer Chantal und Andre im Yoga Life immer einen schönen spirituellen Twist mit in ihre Stunden gewoben: schöne Ideen geteilt, Gedanken angestoßen und Yoga immer wieder auf den Punkt gebracht: am Ende geht es doch darum, Stille im Kopf zu kultivieren und somit ein gesünderes, ganzheitlicheres und glücklicheres Leben zu führen.

„Yoga is to cultivate the ability of being still“ – Andre

Deine Sinah

<3 <3 <3

Meine Yoga Tipps in CapeTown (ich habe relativ wenige unterschiedliche ausprobiert, da ich mich einfach ausnahmsweise mal ein paar Monate auf eine bestimmte Yoga Richtung konzentrieren wollte)

Yoga Life – Hot Yoga und Vinyasa Stunden

Yoga Zone – alle Stunden heiß, aber weniger Hitze

The Shala – ungeheizt, fantastische Workshops mit Tamsin

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