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Ernaehrung, Coaching, Bewegung by Sinah

My Journey to Yoga – a love letter part III

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Mein Yoga Teacher Diplom nach 230h

Hey ihr Lieben,

hier kommt nun wohl der persönlichste und vielleicht wichtigste Teil meiner Reise zu Yoga. Wie schon in Teil 1 und Teil 2 erwähnt, hatte ich schon lange den Wunsch gehegt, an einem Yoga Teacher Training teilzunehmen. So richtig den Entschluss gefasst hatte ich jedoch noch nicht. Aber wie es so oft im Leben kommt, war ein gebrochenes Herz der Auslöser für etwas Neues.

Im Januar vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich mich vollkommen unerwartet und unvorbereitet wahnsinnig verliebt. Überhaupt nicht gewollt, da ich gerade erst mich getrennt hatte und gefühlte 20 Zufälle überhaupt dazu geführt haben, dass man sich getroffen hat. Naja, diesem einen Aufeinandertreffen folgte dann innerhalb von nur 3 Monaten ein unfassbar verliebtes Hoch, wie in einem kitschigen Nicholas Sparks Film und das dazugehörige gebrochene Herz mit unendlich vielen Tränen und dem gefühlten Ende der Welt. Wahnsinnig intensiv und schmerzhaft schön.

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Yoga am Strand in Canggu in unseren kleine Pausen

Da er jedoch nicht in München lebt, habe ich mit Freunden, Familie und Arbeit mich wieder aufgerappelt und endlich nach 12 Jahren das erste mal als Single gelebt. Aber wie es nunmal so kommt, wusste ich, dass er in den Sommer Monaten nach München kommen sollte und dem Ex über den Weg laufen ist selten ein erfreuliches Ereignis, vor allem wenn es schmerzhaft endet. Nachdem ich den Juli wie verfolgt in München unterwegs war und jede Sekunde mit dem Aufeinandertreffen rechnete,beschloss ich den August über zu fliehen. Was gibt es da besseres als ein Monat Bali mit Meer, Sonne und Yoga?

Ein wenig überhastet habe ich im Internet recherchiert und ehrlich gesagt irgendein Teacher Training gebucht. Meine Kriterien waren: am Meer, sympathisch, Vinyasa, einigermaßen bezahlbar und im Monat August. Ohne mich wirklich damit zu befassen meldete ich mich für mein YTT in Canggu mit Santosha Yoga aus Australien an. Wie das Schicksal manchmal so mit uns spielt war es genau das Teacher Training das ist nicht wollte… aber brauchte.

Wie dramatisch sich das alles anhört, haha!

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Sitzen, lernen, lesen… Aber mit Kokosnuss

Bevor ich nach Bali geflogen bin, meinte ich zu meinen Freunden und Familie „Ach, ich brauch nicht so ein spirituelles Zeug, ich will einfach nur als braungebrannte, durchtrainierte Brezel wiederkommen.“ Witzig… À la typisch Sinah habe ich aber ein Teacher Training erwischt mit der Basis von Vinyasa Krama, eine sehr heilende, langsame und von der Basis aufbauende Form von Yoga – kaum physische Praxis. Die meiste Zeit saßen wir in unserem Shala drinnen auf Kissen, lernten etwas über Anatomie, Yoga Philosophie, Alignment und Meditation. Bis dahin hatte ich auch nie wirklich etwas mit Stillsitzen anfangen können und Yoga als ein Workout gesehen. In den ersten paar Tagen wollte ich nur noch weg, dann irgendwann akzeptierte ich, dass es nunmal so war und am Ende war es genau das Teacher Training, welches ich gebraucht habe. Nicht nur im Bezug auf das gebrochene Herz und die Flucht, sondern um zu mir zu finden, meine Essenz.

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Meditation am Strand mit den wundervollen Yogis

Ich könnte hier noch ewig erzählen, von diesen wundervollen 4 Wochen mit meinen Lehrern Sean, Hamid, Mark und Randy, von denen ich so unendlich viel gelernt habe und die ich immer in meinem Herzen trage und den ganzen Teilnehmer/innen, die auf der ganzen Welt verstreut sind und doch immer ganz nah. Aber das wäre wohl etwas viel… Eins kann ich jedoch jedem ans Herz legen: egal ob du mal Yoga unterrichten möchtest oder einfach nur gerne Yoga machst oder etwas feststeckst im Leben, ein Yoga Teacher Training kann ich jedem nur empfehlen, denn das Meiste lernt man über sich selbst.

Es ist schon verrückt wie manchmal das Leben so spielt. Auch wenn es währenddessen sich nicht so anfühlt, so hat doch alles immer irgendeinen Sinn und eines meiner Lieblingsmantras bewahrheitet sich immer wieder aufs neue: „Vertrau dem Universum“. Wenn ich das hier schreibe, sitze ich in der Sonne in Kapstadt, am Fuße des Signal Hill, gehe gleich in Yoga und später zu ein paar Castings mit dem wunderbaren Mann in meinem Leben und bin einfach nur dankbar für alles, egal was es war, und bin gespannt auf alles was noch so kommen mag mit Yoga als mein Werkzeug und Lebenseinstellung.

Namasté

Sinah

P.S. Hier noch Randy’s und Sean’s eigene Yoga Teacher Trainings, die ich wärmstens empfehlen kann.

1 Comment

  1. Februar 26, 2017

    […] gute Recherche empfehlen – ganz im Gegensatz dazu wie ich das damals gemacht habe, wie du hier lesen kannst. Das Internet bietet so viele Möglichkeiten viel über alle möglichen YYT […]

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