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Ernaehrung, Coaching, Bewegung by Sinah

5 Tips for tricking the inner „Schweinehund“

IMG_5312Hey ihr Lieben,

wir ALLE kennen das, der Schweinehund steht unseren guten Vorsätzen sowas von im Weg und egal wie sehr wir es uns vorgenommen haben, der Sport wird einfach wieder und wieder verschoben – natürlich nicht aufgehoben. Vor allem in der Vorweihnachtszeit… (die ich ehrlich gesagt hier in Südafrika null mitbekomme, echt ein komisches Gefühl)

In der heutigen Zeit braucht der Körper jedoch eine gute Portion Sport, um gesund und möglichst lange mobil zu bleiben – ganz unabhängig von irgendwelchen Schönheitsidealen. Sport verbrennt überschüssige Energie , aber das ist bei weitem nicht der einzige oder wichtigste Vorteil. In meinem Beitrag „10 Gründe warum ich Sport machen“ habe ich aufgelistet, was Sport alles für wundervolle Vorteile hat.

Dass wir Sport machen, um schlank zu sein ist nur, weil wir entweder schlanker sein möchten als unsere Natur es vorgibt oder weil wir schlicht mehr Energie zu uns nehmen als wir verbrauchen. Früher haben die Leute körperlich gearbeitet, auf dem Feld, auf dem Bau oder ähnliches und nicht vor Laptops gesessen, sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad längere Strecken gefahren, da es weniger öffentliche Verkehrsmittel gab oder einfach kein eigenes Auto hatten. Unsere Welt ändert sich viel schneller als sich der Körper anpassen kann. Wir Leben im Überfluss und um das ansatzweise auszugleichen müssen wir nun einmal regelmäßig Sport machen. Ein gesunder und ausgewogener Lebensstil ist wichtiger denn je.

Hier in Kapstadt habe ich nicht den Vorteil von meinem Alltag in München, wo Sport mein Job ist und ich mir keine Gedanken machen muss, ob ich mich genug bewege. In Kapstadt muss ich wie alle anderen mir Zeit nehmen, um Sport zu machen, denn das Essen einfach viel zu gut ist und ich habe auch schon etwas Bäuchlein zugenommen. Für mich die perfekte Therapie, endlich ganz gezielt zu verinnerlichen und meinen Kopf beizubringen, dass glücklich und gesund über dem perfekten flachen Bauch steht – vor allem wenn überall Models rumlaufen.

Hier meine Tipps, an denen ich gerade aktiv arbeite:

1. Plane am Vortag deine Sporteinheit wie einen Termin

Ich liebe es meinen nächsten Tag grob zu planen, ganz ohne Pläne und Termine werde ich lethargisch und bekomme gar nichts mehr hin. Wenn du schon am Tag vorher dir deinen festen Termin für Sport einträgst, gibt es keine Ausrede mehr für Zeitmangel. Eine der gesündesten Bewegungen, die du machen kannst ist gehen! Einfach mal die Jacke an, Musik in die Ohren und ab auf einen Spaziergang für eine halbe Stunde oder so.

2. Kleinvieh macht auch Mist

Es ist wie beim lernen für Prüfungen oder Geld sparen: jede Möglichkeit nutzen, immer wieder was einzahlen auf die Gesundheitsbank und schon findet man auch mehr Freude daran, da kleine Schritte zum Erfolg führen und der Körper und Geist die riesigen Brocken gar nicht ganz verarbeiten kann. Dazu übt man auch noch seine Disziplin: Treppen nehmen wo es geht, das Fahrrad statt UBahn, zu Fuß den Einkauf erledigen, zu Hause lieber mal 10-20 min mit einer App oder YouTube Video sporteln, als gar nicht. Regelmäßig ist das Allerwichtigste, sonst fängst du jedes einzelne mal bei Null an und aus Frust hörst du bald wieder auf mit dem Sport.

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Victoria’s Secret Models

3. Hinterfrage deine Motivation und bleib realistisch

Die meisten Frauen und auch Männer machen, wie oben schon erwähnt, Sport um einen bestimmten Körper zu haben. Einen Körper, der uns vorgespielt wird und den wir durch unsere Genetik begrenzt wahrscheinlich niemals erreichen werden. Mag frustrierend klingen, erspart jedoch andauernden Frust, wenn man ein paar Dinge einmal akzeptiert: die meisten Models haben einfach nur Glück gehabt, ob männlich oder weiblich. Nicht, dass sie nicht hart an ihrer Figur arbeiten, aber schlanke Beine, flacher Bauch, breites Kreuz, gut wachsende Muskeln usw. sind großteils in deiner Genetik vorbestimmt. Da bin ich wohl das beste Beispiel: für die Menge an Sport die ich betreibe und wie gesund ich esse, habe ich für meine Verhältnisse und wie es von der Fitnessgemeinschaft kommuniziert wird, noch zu viel von diesem typisch weiblichen Bäuchlein und „gracherte“ Oberschenkel. Sobald ich nur etwas mehr esse und nur ein kleines bisschen weniger Sport mache, setzte ich wirklich sofort dort an. Mein Körper ist ein Meister im Speichern. Dafür nehmen ich wahnsinnig schnell Muskelmasse zu, perfekt für Bodybuilding – haha! Natürlich frustriert mich das oft und nervt mich, wenn schlanke Mädchen nichtmal die Hälfte machen müssen und da keinerlei Probleme haben. Aber dafür bin ich stark, gesund, habe gute Haut und kann mich sowieso nicht beschweren über ein sehr glückliches Leben.

IMG_55334. Lerne dich kennen – akzeptiere – liebe

Wie unter 3. beschrieben, habe ich über viele Jahre Sport und Yoga gelernt, wie mein Körper so funktioniert und dass ich magersüchtig werden müsste und keinen Sport mehr treiben dürfte, wollte ich diesen „dünnen“ Körper haben. Jeden Tag wird meine Wertschätzung für MEINEN Körper und Geist größer. Durch Yoga habe ich zuerst vor allem meine Eigenheiten kennengelernt, gerade bin ich selber in der Phase des Akzeptieren, um dann meine Hülle bedingungslos zu lieben und dementsprechend gut zu behandeln. Denn umso mehr man sich selber mag, umso besser geht man mit sich um. Yoga ist für mich der absolut ideale Weg dazu, nicht um beweglicher zu werden, sondern um sich kennen zu lernen, seine Gedanken, seine Mechanismen und die eigene Essenz zu erforschen.

5. JUST DO IT

Wie Nike schon so richtig auf alle Produkte schreibt. Mach kein großes Tamtam aus deiner Sporteinheit: es darf auch mal schwierig sein, es darf auch mal nicht nur Spaß machen, es darf auch mal kürzer sein, es kann auch mal unaufregend ein paar Liegestützen, Squats und Crunches sein, ein paar Sonnengrüße anstatt 1,5 h Yoga… Einfach Sport-BH anschnallen, in die Leggings oder Sporthose und los gehts!

Liebste Grüße aus Kapstadt

Deine Sinah

 

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