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Ernaehrung, Coaching, Bewegung by Sinah

Lifestyle: Monday Blah „me-time“

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Ich, „alleine“ in New York…

Guten Morgen ihr Lieben,

es ist wieder Montag und eine neue Woche nimmt seinen Lauf. Heute geht es für mich um Zeit mit sich selbst verbringen und das ganz bewusst.

Heutzutage wird man ja dauernd beschallt, was die Freunde gerade machen, man ist konstant erreichbar und dauernd ist etwas los. Das kann verdammt anstrengend werden und die „me-time“ geht dabei vollkommen unter. Unter „me-time“ oder in meinem Fall „Sinah-Zeit“ verstehe ich…

dass man sich ganz bewusst Zeit nimmt für sich selber. Wie wenn ich etwas mit einer guten, alten Freundin mache. Auch nicht ausversehen, weil einfach mal nichts geklappt hat mit Freunden und Co, sondern gewählt und geplant Zeit alleine verbringen.

Solche Abende oder sogar mal Tage habe ich lieben und schätzen gelernt, wenn ich alleine Reisen war. Beispielsweise in New York oder Kapstadt. Ich hatte in beiden Städten Freunde vor Ort für schöne Unternehmungen, aber keine feste Person mit der ich gereist bin für die meiste Zeit. Eine sehr gut Freundin, mit der ich in New York gelebt habe ist Meisterin in der „me-time“ vor allem in großen Städten. Sie geht in Gallerien, lecker essen und spaziert so durch die Stadt. Sie ist zwar eine der verplantesten Menschen, aber strahlt eine Ruhe aus – einfach schön.

Für mich heißt „me-time“ auch oft alleine in eine Yoga-Stunde, tanzen oder ähnliches zu gehen. Auch nicht in das Studio, wo ich sowieso meine ganzen Freundinnen treffe, sondern mal was Neues ausprobieren und sich etwas Gutes tun. Meistens verbunden mit leckerem Essen, ob in meinen Lieblingscafés, -restaurant oder daheim. Eines meiner schönsten Erlebnisse war das Justin Timberlake Konzert im Madison Square Garden und ich war ganz alleine, da ich es mir einfach auf keinen Fall entgehen lassen wollte und niemand bereit war sehr viel Geld dafür zu zahlen.

Warum ich mir die Zeit nehme über so etwas Banales zu schreiben?

Diese bewusste Auszeit mit mir und kleine Unternehmungen mit mir selber, haben mich zufriedener und entspannter gemacht. Ich weiß jetzt, ich komme super alleine klar und kann so Spaß haben. Vorher war ich doch eher der Typ „Verlassensängste“, was oft zu Schwierigkeiten mit Partnern und Freundinnen geführt hat. Ich möchte gerne Freunde, Familie und Partner ganz aktiv in meinem Leben haben, aber das Wissen, dass man auch alleine gut klar kommt, nimmt Druck und Erwartungen aus diesen Beziehungen. Sie sind damit eine Bereicherung und kein Pflichtprogramm.

Meine Mama ist da für mich das beste Vorbild und ich hab das erst in letzten paar Jahren verstanden mit meiner Auszeit in New York, das erste mal Single sein und freiberufliches Arbeiten. Sie sagt, sie liebt das Leben mit meinem Vater und möchte keine Sekunde davon missen, aber es würde auch ohne gehen.

So vermeiden wir unerreichbare Erwartungen und eine Gefühl der Selbstverständlichkeit für unsere geliebten Menschen. Meine kleine Anregung ist, bewusste „me-time“ hier und da einbauen. Auch wenn ich in meinen Augen da bereits einen riesigen Fortschritt gemacht habe, bin ich doch noch keine Meisterin, denn Verlaässensängst sind ja auch total normal, wenn man jemanden liebt und sich ein Leben ohne diese Person nicht vorstellen möchte.

Mein Tipp für euch diese Woche: Du möchtest unbedingt auf dieses Konzert gehen und keiner kann, dann auf gehts! Du willst unbedingt einen Film sehen und keiner hat Zeit, dann schnapp dir deine Tasche und los! Du willst irgendwie Sporteln, ein neues Restaurant/Café testen, ein Museum besuchen, einfach nur in der Sonne liegen und lesen… Dann nimm dir Zeit für dich, die längste und wichtigste Beziehung, die du in deinem Leben führen wirst.

So, das war mein Wort zum Montag.

Deine Sinah

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