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Yoga: 5 Dinge, die ich über Yoga gelernt habe

IMG_1797Hey ihr Lieben

ich praktiziere nun schon eine ganze Weile Yoga und bin wirklich ein großer Fan. Muss aber hier ganz ehrlich zugeben, dass ich es bis vor meinem Yoga Teacher Training diesen August auf Bali mehr als Workout und Training gesehen habe. Natürlich ein Effekt der Yoga Praxis, jedoch nur ein Achtel dessen, was Yoga im Gesamtem ausmacht. Wahrscheinlich schütteln jetzt manche den Kopf über meine Unwissenheit, jedoch kann ich mit meiner neuen Erkenntnis über Yoga noch mehr davon profitieren und möchte es daher mir euch teilen. Falls du schon Bescheid weißt, bin ich ehrlich beeindruckt und du bist eindeutig mir ein Stück voraus. Hier Fakten die Yoga für mich in ein ganz anderes Licht gerückt haben.

1. Yoga wurde für Männer kreiert

Yoga war in seinen Anfängen den Männern vorbehalten, genauer den Mönchen, die ihr Leben dem Weg der Erleuchtung widmeten. Eigentlich fast ironisch, wenn ich daran denke wie viele Männer in meinen Yoga Stunden vertreten sind. Das Image, dass Yoga „Frauensport“ sei und man nicht beweglich genug sei als Mann, ist ein absoluter Trugschluss. Aber darüber gibt es mal einen eignen Post.

2. Yoga, wie wir es in der westlichen Welt kennen, ist eigentlich nur Asana

Die uns bekannte Yogastunde aus dem Fitnessstudio oder dem Yoga-Studio um die Ecke, ist großteils nur „Asana-Praxis“. Das heißt: Haltungen aus dem Yoga üben. Ich möchte damit nicht behaupten, dass dies schlecht sei oder irgendwelchen Studios zu nahe treten. Keinesfalls. Ich persönlich liebe es, meinen Körper und Geist genau durch diese Ertüchtigung zu vereinen, da bei Anstrengung mein Kopf aufhört dauernd zu planen und denken. Viele Yogalehrer beziehen Pranayama, die Atemtechniken und -übungen, und Meditation in ihre Stunde ein. Nur möchte ich hiermit zeigen, dass Yoga in seiner Ganzheit aus mehr als den körperlichen Übungen besteht, die für uns Yoga bedeuten. Die 8 Glieder im Yoga führt, ganz kurz gefasst, über die Yamas (Do’s) und Niyamas (Don’ts), Asana, Pranayama und  Meditation zu den drei Stufen der Erleuchtung. Aber um Yoga zu praktizieren und zu lieben, muss dein ultimatives Ziel nicht die Erleuchtung sein.

3. Asana ist nur dazu da, deinen Körper auf Meditation vorzubereiten

IMG_1812Genau diese körperliche Ertüchtigung durch Asanas ist im Endeffekt nur Mittel zum Zweck. Ursprünglich sollte Asana den Körper stärken und dazu bereit machen, damit die Mönche körperlich fähig waren über lange Zeiträume während der Meditation still zu sitzen, um Samadi, die Erleuchtung, zu erreichen. Diese Tatsache hat für mich alles in ein komplett neues Licht gerückt und für mich sofort den unerwünschten Konkurrenzgedanken und eigenen Druck aus meiner Yoga Praxis genommen.

4. Ashtanga Yoga wurde für 14 jährige Jungen erfunden

Auch wenn ich jetzt eine spirituelle Seite an mit entdeckt habe, bin ich immer noch dieselbe Person! Das heißt, dass ich immer noch sehr gerne auch mal einen Muskelkater von Yoga habe, mich auspowre oder an meine Grenzen gehe. Da ist Ashtanga genau richtig für mich, wenn ich in der Laune bin. Ich war aber stets etwas verzweifelt, da mein Körper sehr schnell an seine Grenzen stößt, vor allem meine Hüften. Jetzt habe ich gelernt, dass Ashtanga Yoga als solches für 14-jährige Jungen entwickelt wurde, um sie auf den Kampf vorzubereiten. Na kein Wunder, dass ich das alles nicht mit Bravur leisten kann. Es macht mir immer noch wahnsinnig viel Spaß, aber gibt mir eine andere Perspektive.

IMG_17805. Meditation und Pranayama sind einfach der Wahnsinn

Ich habe für mich gelernt, dass man auch mal zur Ruhe kommen muss, sich zurücklehnen kann, nichts tun, nur eine Sache machen, aufladen und einfach mal nachgeben. Alles Dinge für den einen oder anderen selbstverfreilich sind, für mich jedoch komplett neu. Wir alle haben mehrere Seiten und sind nicht nur eine bestimmte Sache. Mit Meditation (was ich bisher wirklich abgelehnt hatte) und Pranayama habe ich gelernt, Ruhe zu geben und mal nicht dauernd auf Turbo-Betrieb durch die Gegend zu rennen, wie ich es gewohnt bin und ich mir selbst auferlegt habe, auch immer zu sein. Irgendwie eine sehr befreiende Erfahrung.

Yoga und alles was dazu gehört, muss nicht für jeden sein…

Aber genau das ist das Schöne daran! Finde was zu DIR passt, was dich glücklich macht und dein Leben bereichert. Dafür steht mein Blog: zu motivieren und inspirieren, das zu finden, was nur zu dir passt! Ich finde für mich immer wieder neue Dinge und lerne immer mehr dazu…

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